BAP und iGZ steuern auf Fusion zu

Immer deutlicher zeichnet sich eine Fusion der beiden großen Arbeitgeberverbände der Zeitarbeitsbranche, BAP und iGZ, ab. Bereits vor einigen Wochen hatte der iGZ eine Mitgliederumfrage zum Thema gestartet, die überwiegende Zustimmung zeigte. Beim 5. ES-Unternehmerforum startete iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz eine Testabstimmung. Dabei bekundeten 197 der 200 Teilnehmer Zustimmung. Auch BAP-Hauptgeschäftsführer Florian Swyter zeigte sich aufgeschlossen.

Vor neun Jahren verweigerte sich der iGZ noch einem Zusammenschluss. Der BAP entstand 2011 aus einem Zusammenschluss der Verbände BZA und AMP. Letzterer wiederum enstand 2004 aus den Verbänden INZ und MVZ.

Nun aber deutet sehr vieles darauf hin, dass der fragmentierte Weg der Interessenvertretungen für Zeitarbeitsunternehmen ein Ende haben könnte und in einem einheitlichen, starken Verband münden könnte. Dies wäre nur folgerichtig, denn die beiden Player BAP und iGZ traten in den letzten Jahren nahezu ausnahmenslos geschlossen auf und verhandeln nicht zuletzt Tarife gemeinsam in der VGZ.

Der Plan ist nun, dass es eine gemeinsame Gründung eines neuen Verbandes geben soll. Über dieses Vorhaben müssen aber natürlich zunächst offiziell die Mitglieder in den Bundeskongressen am 24. Mai (iGZ) und 1. Juni (BAP) entscheiden. Danach würden sich Gespräche bspw. über Organisation, Willensbildung und Beitragsstrukturen anschließen.

 

Quelle: www.personalorder.de

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